Saisonaler Haarverlust: Gründe und richtige Pflege

Svenson News Nachrichten
27 Oktober, 2010

Viele Frauen und Männer beobachten im Herbst vermehrten Haarverlust. Hauptgrund für die unangenehme Mauser: der Übergang von viel auf wenig Sonnenlicht. Fehlt es an Licht, verändert sich die Hormonproduktion (unter anderem Vitamin D), die das Haarwachstum regelt. Das Tageslicht, die natürliche Veränderung des Hormonzyklus entsprechend der Jahreszeiten und der Stress, den Menschen häufig erfahren, bilden zusammen den saisonalen Einfluss. Im Herbst ersetzt der Körper verstärkt ausgefallene Haare. Daher bezeichnen wir den jahreszeitbedingten Haarverlust auch als Haarwechsel. Er ist in der Regel vorübergehend.

Jeder Mensch verliert täglich rund 80 bis 100 Haare. Einige Haare auf dem Kopfkissen, im Kamm oder im Abfluss nach dem Duschen sind daher noch kein Grund zur Sorge. Dieser Haarverlust zählt zum normalen Wachstumszyklus der Haare. Erst wenn der Haarverlust diese Zahl über einen längeren Zeitraum überschreitet, spricht man von Haarausfall und ein Experte sollte zu Rate gezogen werden.

Der Wachstumszyklus der Haare besteht aus drei Phasen: Wachstum – Übergang – Ruhe.

  • Die Wachstumsphase (Anagenphase) dauert etwa zwei bis sechs Jahre. In dieser nimmt die Haarlänge kontinuierlich zu. Diese Phase ist sehr störungsempfindlich: Stress, eine nährstoffarme Ernährung oder Medikamente können sie abrupt beenden.
  • Nach der Anagenphase durchlebt das Haar die etwa zwei- bis vierwöchige Katagenphase, während der die Haarwurzel die Zellteilung einstellt. Das Haar löst sich aus seiner Verankerung und schiebt sich in Richtung Kopfhautoberfläche.
  • Danach tritt das Haar in die Ruhephase (Telogenphase) ein, die nach zwei bis vier Monaten durch das Nachstoßen eines neuen Haares mit dem Ausfallen des alten Haares endet.
    Jedes Haar folgt seinem eigenen Rhythmus mit sich abwechselnden Lebenszyklen. Die einzelnen Haare befinden sich also zeitgleich in verschiedenen Phasen. Normalerweise befinden sich etwa 80 bis 90 Prozent der Haare in der Wachstums-, ein bis zwei Prozent in der Übergangs- und etwa zehn bis 20 Prozent in der Ruhephase.

Abgesehen vom Jahreszeitenwechsel ist das Haar ein treues Abbild aller internen und externen Einflüsse auf den menschlichen Organismus. Es gibt sich besonders empfindlich auf psychische und physische Veränderungen, wie sie beispielsweise am Ende der Urlaubszeit und beim Wiedereintritt in das tägliche Leben und dem damit verbundenen Stress stattfinden können.

Die Pflege des Haares während Herbst und Winter hat eine zweifache Funktion: einerseits die Regeneration nach dem Sommer und somit die Korrektur der Auswirkungen von Wärme und UV-Strahlen; andererseits den Stopp des Haarausfalls und den Aufbau von neuem, kräftigen und gesunden Haar. Um dieses Ziel zu erreichen, bietet Europas führendes Haarinstitut Svenson medizinisch-kosmetische Haarbehandlungen an, die übermäβigen Haarausfall stabilisieren und normalisieren. Die Haarfollikel werden dabei gereinigt, stimuliert und mit Nährstoffen versorgt.

Wenn Sie unter Haarverlust leiden, können Ihnen unsere Experten helfen. Mehr als 40 Jahre Erfahrung und innovative Techniken aus der medizinischen Kosmetik ermöglichen uns intelligente und individuelle Lösungen zur Behandlung von übermäβigem Haarausfall. Basis unserer Empfehlungen für eine bestimmte Lösung ist immer eine Haaranalyse. Zu einer solchen laden wir Sie gerne in das für Sie nächstgelegene Svenson Studio ein. Kontaktieren Sie uns einfach online oder rufen Sie uns an: 0800 / 7777 1511. Selbstverständlich sind Haaranalyse und Beratung kostenlos und unverbindlich. Wir freuen uns auf Sie.