Mythen über Haarausfall – Teil 1

Svenson News Nachrichten
25 Februar, 2013

Wahrheit oder Ammenmärchen? Zu Haarausfall gibt es verschiedenste Ansichten. Die einen stimmen, andere jedoch sind schlicht falsch. Svenson, Europas führendes Institut für Haargesundheit und Haarpflege verfügt über 44 Jahre Erfahrung rund um Haarverlust und andere Haarprobleme. Die Haarexperten klären über Haarmythen auf. Nachfolgend Teil 1:

Haben nur Männer erblich bedingten Haarausfall (androgenetische Alopezie)?
Svenson: Nein. Auch bei fast jeder dritten Frau liegt die Ursache für den Haarausfall in den Genen. Im Unterschied zu Männern bekommen Frauen aber eher lichteres Haar im Bereich des Mittelscheitels, bei Männern bilden sich Geheimratsecken und kahle Stellen am Hinterkopf.

Ob man Haarausfall bekommt oder nicht, liegt an den Genen.
Svenson: Definitiv sind die Gene der größte Faktor. Haarverlust kann aber auch andere Gründe haben: Auch die Ernährung, Hygienegewohnheiten, Stress, Jahreszeiten (besonders der Herbst), oder – bei Frauen – hormonelle Veränderungen im Körper wie eine Schwangerschaft oder die Wechseljahre können sich auf den Haarausfall auswirken.

Fallen nach einer Geburt wirklich besonders viele Haare aus?
Svenson: Während einer Schwangerschaft tendiert das Haar zu einer längeren Ruhephase, das heißt, weniger Haare fallen pro Tag aus. Daher kommt auch der Eindruck, dass die Haare dichter und kräftiger seien. Nach der Geburt jedoch fällt das Haar vermehrt aus und neues Haar wächst nach. Dieser Haarverlust beginnt etwa drei Monate nach der Geburt und ist für gewöhnlich nicht von Dauer. Allerdings können sechs Monate vergehen bis sich wieder eine Normalisierung einstellt. Um das Haar zu stärken und zu vermeiden, dass sich die Haarpapille schließt, empfiehlt sich eine professionelle Haarbehandlung.

Ist es richtig, dass im Frühjahr und im Herbst vermehrt Haare ausfallen?
Svenson: Den saisonalen Haarverlust bezeichnen wir auch als Haarwechsel, da sich aufgrund des Übergangs von wenig Tageslicht im Herbst und Winter zu viel Tageslicht im Frühjahr und Sommer besonders viele Haare erneuern. Hinzu kommen meist auch hormonelle Schwankungen, da wie auf Veränderungen der Tageslänge mit Umstellungen des Hormonhaushalts reagieren. Diese hormonellen Schwankungen wiederum können verstärkten Haarverlust auslösen.

Betrifft der saisonale Haarausfall Frauen und Männer gleichermaßen?
Svenson: Ja, aber nicht jeden gleich stark. Wer seine Haare und seine Kopfhaut unterstützen und wieder mehr Energie zuführen möchte, sollte sich gesund und ausgewogen ernähren. Sehr wirksam sind zusätzlich auch die individuell abgestimmten, professionellen Haarbehandlungen von Svenson.

Kann Rauchen wirklich Haarausfall auslösen?
Svenson: Rauchen schadet dem Körper zweifellos. Ein Zusammenhang zwischen Rauchen und Haarverlust wurde bisher jedoch nicht wissenschaftlich bestätigt.

Können die Pille und Antidepressiva Haarausfall verursachen?
Svenson: Ja, das können sie. Viele Medikamente können Einfluss auf das Haarwachstum nehmen, etwa beispielsweise Gerinnungshemmer, Antidepressiva oder Verhütungsmittel. Wer Medikamente einnimmt und verstärkten Haarausfall bei sich feststellt, sollte mit seinem Arzt sprechen oder zu einer kostenlosen Untersuchung von Haaren und Kopfhaut in eines der 16 deutschen Svenson Haarstudios kommen.