Männliche Alopezie: die Sorge, in jungen Jahren kahlköpfig zu werden

Svenson News Nachrichten
26 Mai, 2015

maenner haarWann werden mir wohl die Haare ausgehen? Kann ich etwas dagegen tun, um nicht in jungen Jahren schon eine Glatze zu bekommen? Sind die Geheimratsecken das endgültige Urteil, dass ich in Kürze kein einziges Haar mehr auf dem Kopf habe? Das sind nur einige Fragen, die sich die meisten Männer stellen – vor allem, wenn sie familiär eindeutig vorbelastet sind.  Natürlich ist der Haarverlust bei Männern auch genetisch bedingt, aber einen glatzköpfigen Vater, Großvater oder Onkel zu haben, heißt noch lange nicht, das Haar auch genauso schnell wie sie oder von heute auf morgen bereits in jungen Jahren zu verlieren.

Männlicher Haarausfall wird auch durch andere Faktoren beeinflusst, etwa Stress, die Einnahme bestimmter Medikamente oder die Auswirkung einiger Gewohnheiten wie zum Beispiel Rauchen. Auch die männlichen Hormone spielen eine wichtige Rolle beim Auftreten von Alopezie. Das haben Forschungen auf diesem Gebiet gezeigt.

Der Zeitpunkt, in dem der Haarausfall offensichtlich wird, hängt von jedem Einzelnen und seinen konkreten Umständen ab. Rein statistisch gesehen und der American Hair Loss Association zufolge, leiden zwei Drittel der Männer mit 35 Jahren unter Haarausfall. 85 Prozent der Männer ab 50 Jahren haben viel feineres bzw. mehr oder weniger schütteres Haar.

Die meisten Alopezien, die ab dem 20. Lebensjahr beginnen, sind vor allem erblich bedingt und zeigen sich am deutlichsten durch die Geheimratsecken. Fachleute haben in jüngster Zeit eine beträchtliche Erhöhung von vorzeitigem Haarausfall bei jungen Männern festgestellt. Dieser Anstieg hängt hauptsächlich mit den charakteristischen, heutigen Lebensgewohnheiten und geht mit einer unausgewogenen Ernährung mit zu wenigen Nährstoffen einher. Eine ausreichende Nährstoff-Zufuhr ist für das ordentliche Funktionieren des Körpers und des Haarzyklus erforderlich.

Zur Prävention: Was kann man tun, um den Haarausfall zu stoppen bzw. zu verlangsamen? Fachleute empfehlen, Produkte gegen Haarausfall in die tägliche kosmetische Pflege aufzunehmen, sobald die ersten Anzeichen von Haarausfall zu erkennen sind – vor allem, wenn sie plötzlich auftreten. Ferner sollte man sich einem Spezialisten anvertrauen, der die Art des Haarausfalls bestimmt und die individuell am besten geeignete Behandlung für dieses Problem empfiehlt.

Ein genetischer Haartest ist eine weitere Möglichkeit, um einen tatsächlichen späteren Haarausfall zu bestimmen. Über eine DNA-Probe (über den Speichel) lässt sich frühzeitig feststellen, ob man eine Prädisposition für die allgemeine Kahlköpfigkeit hat. Dieser DNA-Test wird derzeit nur in unseren spansichen Instituten durchgeführt.

FOTO: Danny Fowler