Hormonumstellung: Auswirkungen auf das Haar ab dem 40. Lebensjahr

Svenson News Nachrichten
17 November, 2015

Hormonumstellung Auswirkungen auf das HaarDie meisten Frauen sind auf die Veränderungen, die ihr Organismus ab einem gewissen Alter erfährt, vorbereitet. Sie wissen zum Beispiel, was Östrogene sind und warum sie plötzlich an Symptomen wie Hitzewallungen oder Schlafstörungen leiden. Was geschieht aber mit dem Haar in den Wechseljahren? Vielen Frauen ist nicht bekannt, dass diese hormonelle Achterbahn, die bereits vor dem Klimakterium beginnt, auch teils erhebliche Auswirkungen auf ihr Haar hat. In manchen Fällen kann sie sogar Auslöser für weibliche Alopezie sein.

Ab dem 40. Lebensjahr bemerken die meisten Frauen, dass ihr Haar im Vergleich zu früher an Glanz, Vitalität und Volumen verloren hat. Es handelt sich hierbei um die ersten Folgen des hormonellen Auf und Ab der Wechseljahre: Die Produktion der typisch weiblichen Hormone (Östrogene) nimmt rapide ab, während der Spiegel an Androgenen (männlichen Hormonen) stabil bleibt. Diese hormonellen Veränderungen bewirken beim Haar eine Miniaturisierung der Haarfollikel der Kopfhaut und eine Verkürzung des Haarzyklus, was häufig zu Haarausfall infolge der Wechseljahre führt.

Gegen dieses hormonelle „Erdbeben“ kann man nur wenig unternehmen. Für ein besseres Aussehen der Haare in dieser Zeit können jedoch sehr wohl einige wirkungsvolle Strategien ergriffen werden. Nicht vergessen werden darf beispielsweise, dass sich neben den organischen Ursachen auch ungeeignete Pflege und Styling auf den Zustand des Haares auswirken: Im Alter 40+ hat das Haar häufig jahrelange unpassende Haarpflege sowie aggressive Behandlungen etwa mit Glätteisen und Lockenstab hinter sich. Das „Haar in den Vierzigern“ weist daher nur selten eine intakte Kutikula (Schuppenschicht) auf, was wiederum dazu führt, dass das Haar trockener und brüchiger ist sowie schneller ausfällt. Glücklicherweise ist dieser Schaden reversibel – es muss jedoch auf sämtliche Pflege- und Styling-Methoden verzichtet werden, die das Haar noch stärker angreifen könnten – vor allem jene, die sehr starke Hitze abgeben (wie Lockenstab, Glätteisen, Föhn).

Ebenso sollten Spülungen und Haarkuren speziell für feines und strapaziertes Haar Teil der täglichen Pflege werden.

Wenn die ersten grauen Haare sichtbar werden, tönen vielen Frauen ihr Haar nicht nur, sondern nutzen die Gunst der Stunde, um ihrem Haar eine neue Farbe (oft heller bzw. blond) zu verleihen. Bei Colorationen sollten unbedingt  haarschädigende Produkte und Verfahren vermieden werden, wie beispielsweise Bleichmittel. Es sollten auch stets Färbemittel mit geringem Ammoniakgehalt zum Einsatz kommen (lediglich so viel, wie für das Abdecken der grauen Haare notwendig ist).

Wie lassen sich die Auswirkungen der Wechseljahre auf das Haar in Schach halten? Wie kommen Sie entspannt durch die Wechseljahre? Durch:
– eine ausgewogene Ernährung (Eisenmangel ist in den meisten Fällen die Ursache von Blutarmut in den Wechseljahren, was zu Haarausfall führen kann)
– weniger Stress
professionelle Haartherapien und Haarbehandlungen.

Jedes Svenson Haarinstitut  bietet umfangreiche und kostenfreie Beratungen mit Haaruntersuchung an, um die jeweilige Haar- und Kopfhautsituation zu bestimmen und um auf dieser Basis eine individuelle Lösung empfehlen zu können. Frauen können bei Svenson auf erfahrene, feinfühlige Haarexperten mit teils jahrzehntelanger Erfahrung vertrauen, die für jedes Haarproblem eine maßgeschneiderte Lösung finden.

FOTO: Rikard Eloffson