Hormonell-erblicher Haarausfall – was Sie darüber wissen müssen

Svenson News Nachrichten
13 August, 2011
Eine Haaruntersuchung bei Svenson ist der erste Schritt zu einem Leben ohne Haarausfall.
Eine Haaruntersuchung bei Svenson ist der erste Schritt zu einem Leben ohne Haarausfall.

Mit etwa 95 Prozent ist der anlagebedingte Haarausfall (auch Androgenetische Alopezie / Alopecia androgenetica / AGA genannt) die häufigste Form von Haarausfall bei Männern und Frauen, informiert Europas führendes Haarinstitut Svenson. Frei übersetzt bedeutet der Begriff „Androgenetische Alopezie“ „Haarverlust durch männliche Hormone“.

Der hormonell-erbliche Haarausfall wird hervorgerufen durch eine genetisch bedingte Empfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber DHT (Dihydrotestosteron), welches aus dem körpereigenen männlichen Sexualhormon Testosteron stammt und zum frühzeitigen Ausfall der Kopfhaare führt. DHT verkleinert die Haarfollikel, wodurch ihre Produktion eingeschränkt wird. Das hat zur Folge, dass die Haare schneller ausfallen.

Bei diesem genetisch vorbestimmten Haarverlust spielt das Alter eine entscheidende Rolle. Meist setzt der anlagebedingte Haarausfall im Alter zwischen 30 bis 40 Jahren ein, er kann aber auch schon früher, etwa während der Pubertät, beginnen. Je älter die betroffene Person wird, desto ausgeprägter die Androgenetische Alopezie. Neben dem Alter sind auch typbedingte und familiäre Veranlagungen von Bedeutung.

Der Haarausfall zeigt sich zunächst an den Stirnhöckern sowie am Scheitel. Typisch sind die bekannten Geheimratsecken, die sich im schlimmsten Fall zu einer Glatze ausweiten können. Wie sich eine Androgenetische Alopezie tatsächlich entwickelt, lässt sich nicht genau vorhersagen. Mit einer frühzeitigen Untersuchung und Behandlung von Haaren und Kopfhaut kann man jedoch Haarausfall wirksam stoppen. In 15 deutschen Städten bietet das Haarinstitut Svenson kostenlose Beratungen und Untersuchungen an (Studioübersicht mit Adressen und Telefonnummern).

Noch eine Info zum Abschluss: Spricht man von Alopecia androgenetica, muss man zwischen dem androgenetischen Haarausfall des Mannes und dem androgenetischen Haarausfall der Frau unterscheiden:
– Die Hormone bewirken beim Mann zum einen ein vermehrtes Wachstum im Bartbereich, zum anderen eine erhöhte Anzahl von Talgdrüsen auf dem Kopf, welche zum Verlust der Haare führt. Im Endzustand ist bei Männern eine völlige Glatzenbildung möglich.
– Bei Frauen dagegen entsteht nur eine Lichtung des Haupthaares, beginnend mit einer Haarlichtung im Scheitelbereich. Der hormonell-erbliche Haarausfall der Frau ist dabei oft mit einem maskulinen Behaarungstyp verbunden, das heißt, bei den betroffenen Frauen wachsen Haare auch an den Unterschenkeln, an Zehen und im Gesichtsbereich.

Vorschau:
Im nächsten Teil informiert Svenson Sie über Kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata), in Teil drei über Diffusen Haarausfall (Alopecia diffusa).