Hormone und Haarausfall bei Frauen: eine „gefährliche“ Verbindung

Svenson News Nachrichten
15 Juli, 2014

haarDie meisten Frauen bemerken, dass sich die Beschaffenheit ihres Haars mit dem Monatszyklus ändert. Und es stimmt: Im Monatsverlauf schwanken die Hormonniveaus und beeinflussen unter anderem den Zustand von Haut und Haar. Beispielsweise zeigt sich das Haar kurz vor dem Eisprung von seiner „besten Seite“: Volumen, Glanz, Lockerheit … Der Grund: Die weiblichen Hormone, also die Östrogene, steigen dann sprunghaft an. Mit der Monatsblutung aber sinkt der Hormonspiegel abrupt ab. In Verbindung mit anderen Umständen, etwa Eisenmangel, kann dies dazu führen, dass das Haar „schwieriger“ wird – es ist störrischer und sieht oft verfilzt aus.

Die Hormone sind auch am Auftreten von Haarausfall (Alopezie) bei Frauen beteiligt.   Ab dem 40. bis 50. Lebensjahr macht sich der natürliche Alterungsprozess durch  körperliche Veränderungen (bei Sehkraft, Gebiss, Haar und Haut)  bemerkbar und auch die Psyche wird häufig für eine gewisse Zeit „auf die Probe gestellt“. Die meisten dieser hormonellen Veränderungen sind darauf zurückzuführen, dass der Östrogenspiegel allmählich sinkt. Mit Beginn der Wechseljahre geht der Östrogenspiegel drastisch zurück. Dadurch kann das Haar an Glanz und Kraft verlieren und der weibliche Haarausfall kann somit begünstigt werden.

Die Östrogene sind jedoch  nicht die einzigen Hormone, die zu den Ursachen für Haarausfall bei Frauen gezählt werden: Man schätzt, dass eine von drei Frauen im Laufe ihres Lebens unter übermäßigem Haarausfall leidet. Der erblich bedingte Haarausfall (androgenetische Alopezie) tritt am häufigsten auf. Dieser hängt mit männlichen Hormonen zusammen: den Androgenen. Im Gegensatz zu den Östrogenen steigen Sie zum Ende der Wechseljahre tendenziell an. Im Vergleich zum erblichen Haarausfall bei Männern bilden sich bei den Frauen nicht die klassischen Geheimratsecken aus. Stattdessen dünnt das Haar im gesamten Kopfbereich aus.

Zu den Ursachen für Haarausfall bei Frauen zählen außerdem die Schilddrüsenhormone. Die zwei bekanntesten Störungen (die Unterfunktion und Überfunktion der Schilddrüse beeinträchtigen den Zustand des Haars: Dieses wird dann dünner und fällt leichter aus. Auch einige Hormonbehandlungen, wie zum Beispiel die Pille, wirken vergleichbar.

Glücklicherweise gibt es Behandlungsmöglichkeiten für weiblichen Haarverlust (Alopezie), deren Wirksamkeit belegt ist. Damit diese wirken, muss allerdings die Ursache des Haarproblems bekannt sein. In diesem Zusammenhang sind sich die Kunden (Meinungen zu Svenson) darin einig, wie wichtig es ist, zur Vorbeugung und Diagnostik auf Fachkräfte zu zählen. Hinzu kommt – selbstverständlich – die Wahl der im Einzelfall geeigneten Behandlung von weiblicher Alopezie.

Foto: mikebaird