Haarintegration und Haartransplantation

Svenson News Nachrichten
24 August, 2010

Haarintegrationen sind optimal, um eine Frisur unauffällig durch zusätzliche Haare wieder aufzufüllen. Dieses Verfahren wird auch „Weaving“ genannt. Dabei wird das eigene Haar dauerhaft mit neuem, nahezu identischen Echthaar verwoben. Diese Form der Haarintegration hat keine Nachteile in Freizeitangelegenheiten zur Folge.

Auch Sport ist kein Problem. Die „Weaving“-Methode kann dabei an nahezu jeder beliebigen Stelle vom Oberkopf bis zum Nacken durchgeführt werden. Die Haare werden dabei nur dort neu eingefügt, wo sie verloren gegangen sind, was zur Folge hat, dass es stets natürlich aussieht.

Die Zielgruppe für Haarintegrationen sind in der Regel Männer, die ihre Geheimratsecken oder aber auch kahle Stellen am Hinterkopf loswerden möchten. Aber auch Frauen gehören zur Zielgruppe, da sie häufig an diffusem Haarausfall leiden und ihr Haarvolumen erhöhen oder auch die Haare verlängern lassen möchten. Viele Frauen haben von Natur aus ein sehr dünnes Haar, welches mit dieser Methode verdichtet wird. „Weaving“ ist auch im Showbereich schon lange gang und gäbe. Denn es ist zuverlässig und zugleich schonend, da das Haar nicht durch Hitze angegriffen und geschädigt wird, wie es beispielsweise bei Extensions der Fall ist. Die Haarintegrationen sind dabei modisch in vielen Variationen gestaltbar, zum Beispiel mit Strähnchen. Es muss bei der „Weaving“-Methode lediglich etwa alle sechs Wochen eine Tiefenreinigung der Frisur mit neuer Befestigung der Haare durchgeführt werden.

Bei einer Haartransplantation wird verlorenes Haar dauerhaft zurückgewonnen. Dazu werden „Grafts“, sogenannte Hautteile, die mit Haaren versehen sind, am Hinterkopf entnommen und dort eingepflanzt, wo keine Haare mehr sind. Der Vorteil: Die Haare am Hinterkopf sind genetisch so codiert, dass sie in der Regel das ganze Leben lang überdauern und genau diese Haare werden dann auf die kahlen Stellen gepflanzt. Nach einer gewissen Ruhephase fangen die verpflanzten Haare wieder zu wachsen an. Dadurch, dass es sich um Eigenhaar handelt, ist eine Abstoßung der verpflanzten Haare nicht zu befürchten. Für die Haartransplantation, die unter örtlicher Anästhesie durchgeführt wird, ist im Anschluss kein Krankenhausaufenthalt nötig.