Haarausfall – welche Rolle spielt das Sexualhormon Testosteron?

Svenson News Nachrichten
13 Juni, 2011
Dihydrotestosteron ist für den erblich bedingten Haarausfall verantwortlich, erklären die Haarspezialisten von Svenson.
Dihydrotestosteron ist für den erblich bedingten Haarausfall verantwortlich, erklären die Haarspezialisten von Svenson.

Mit dem Sexualhormon Testosteron werden traditionell männliche Attribute assoziiert, etwa Stärke, Muskeln, Potenz, starke Körperbehaarung, eine tiefe Stimme. Jedoch hat ausgerechnet Testosteron auch mit Haarausfall zu tun: Sein Abbauprodukt Dihydrotestosteron (DHT) ist für den erblichen, hormonell bedingten Haarausfall (Alopecia Androgenetica bzw. androgenetische Alopezie) verantwortlich. Etwa jeder zweite Mann in Deutschland ist vom genetisch bedingten Haarverlust betroffen, der in der Regel am Vorderkopf und an den Schläfen (Geheimratsecken, Stirnglatze) beginnt und nicht selten mit einer Glatze endet, informiert Europas führendes Haarinstitut Svenson. Frauen sind von der androgenetischen Alopezie seltener betroffen: Vor den Wechseljahren leiden etwa zehn Prozent, nach den Wechseljahren etwa 20 bis 30 Prozent der Frauen unter hormonell bedingtem Haarausfall.

Die androgenetische Alopezie (erblich bedingter Haarausfall) ist die häufigste Form des Haarausfalls. Ursache ist ein kompliziertes Zusammenspiel erblicher Anlagen. Die Schlüsselrolle aber spielen die Androgene – die männlichen Sexualhormone. Ihr Hauptvertreter ist das Testosteron. Bei der androgenetischen Alopezie kommt es durch eine erhöhte Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber dem Abbauprodukt Dihydrotestosteron (DHT) zu einer Schrumpfung der Haarwurzel. Dadurch werden die Wachstumsphasen des Haares verkürzt. In der Folge wachsen die Haare schneller nach als normal und fallen auch früher aus. Jedes neu nachwachsende Haar ist dünner und kleiner als das vorherige. Man spricht hier auch von einer Miniaturisierung. Schließlich stirbt die Haarwurzel ganz ab.

Wer über einen längeren Zeitraum mehr als 100 Haare pro Tag verliert, sollte, so Svenson, frühzeitig in ein Haarstudio (Svenson hat 16 Haarstudios in Deutschland) oder zu einem Dermatologen gehen, um die genaue Ursache ermitteln zu lassen. Denn sind die Haarwurzeln bereits abgestorben, können keine neuen mehr nachwachsen und es bleiben nur mehr kosmetische Lösungen wie Haarsysteme für Männer, Haarsysteme für Frauen, die kosmetisch-chirurgische Lösung der Haartransplantation oder Perücken.

Wird die Ursache für den Haarverlust frühzeitig ermittelt, lässt sich das Übel an der Wurzel packen. Mit medizinisch-kosmetischen Haar- und Kopfhautbehandlungen kann erfolgreich gegengesteuert werden (Kundenmeinungen und Erfahrungsberichte). Svenson Haar- und Kopfhautbehandlungen sind laut einer großen Studie nachweislich wirksam bei Haarausfall und Haarproblemen. Die maßgeschneiderte Behandlung wird durch Minoxidil oder Finasterid ergänzt und bei Bedarf ärztlich überwacht.