Haarausfall: Ursachen, Typen, Vorbeugung

Svenson News Nachrichten
9 Juni, 2014
  • „Es kann jeden treffen, ob Mann oder Frau, Jung oder Alt””

Haarausfall ist schlecht fürs Ego. Bei vielen Frauen und Männern leidet das Selbstbewusstsein, wenn die Haare schwinden. Für viele ist dies sogar eine starke psychische Belastung. „Haarausfall kann jeden treffen, ob Mann oder Frau, Jung oder Alt””, sagt Olga Blanco, Pharmazeutin und Geschäftsführerin von Svenson, Europas führendem Institut für Haargesundheit und Haarpflege. Seit über 40 Jahren bietet das Unternehmen individuelle Lösungen für jedes Haarproblem.

Gründe

Haarausfall (Alopezie) kann verschiedenste Ursachen haben. Stress ist einer der Hauptgründe. Ein aktives Berufsleben soll mit einem intensiven Sozialleben vereinbart werden, ganz zu schweigen von zahlreichen familiären und häuslichen Verpflich-tungen. Stress kann zum plötzlichen Verlust ganzer Haar-büschel oder generell übermäßigen Haarausfall führen, der zuvor nie auftrat. Eine schlechte Ernährung und Diäten können ebenfalls Haarausfall auslösen. Eine unausgewogene Ernährung enthält dem Organismus unverzichtbare Nährstoffe und Vitamine vor. Dies kann zu schwachem, brüchigen Haar führen – dem Vorstadium von Haarausfall. Hormonprobleme, Infektionen, Anämie sowie äußere Einflüsse wie die Sonne, die übermäßige Verwendung von Glätteisen, ein zu heiß eingestellte Föhn oder Colorationen können das Haar außerdem schwächen.

Anzeichen für Haarausfall 

Talgüberschuss, Schuppen, Juckreiz oder dünneres Haar als normal sind Anzeichen für bevorstehenden Haarausfall. „Eine übermäßige Talgproduktion verhindert die normale Entwicklung des Haars und verursacht eine Verstopfung der Haarfollikel””, erklärt Olga Blanco. „Eine übermäßige Talg-Absonderung lässt sich leicht feststellen, indem man mit den Fingern auf der Kopfhaut reibt und darauf achtet, ob die Fingerkuppen danach mit einer öligen Substanz bedeckt sind.”” Bei Schuppen handelt es sich um eine Zellveränderung der Kopfhaut. Die Zellen lösen sich massiv von der Hornschicht der Kopfhaut, etwa durch die Anwendung ungeeigneter Kosmetikprodukte, den Rückgang der Abwehrkräfte der Kopfhaut oder eine Überproduktion von Talg. Problematisch: Die Schuppen bleiben zu einem großen Teil auf der Kopfhaut „kleben”” und verhindern somit die Sauerstoff-versorgung der Follikel.

Typen von Haarausfall

Die hormonell-erbliche, sogenannte androgenetische Alopezie ist die häufigste Art des Haarausfalls. Bei 90 Prozent der Männer über 21 Jahren geht der Haaransatz im Bereich der Schläfen mehr oder weniger zurück. 50 Prozent der Männer über 40 haben eine Stirnglatze. Jeder zweite Mann über 40 leidet an Haarausfall im Bereich der Schläfen (Geheim-ratsecken) und der Stirn, neun von zehn Männern über 21 Jahren haben Haarausfall im Bereich der Schläfen.

Bei dem diffusen Haarausfall dünnt das Haar insgesamt aus, unter anderem wegen hormoneller Ursachen (zum Beispiel eine Schilddrüsenüberfunktion), einer Mangelernährung (Eisen- und Zinkmangel) oder Medikamenten (zum Beispiel Gerinnungs-hemmer, chemotherapeutische Medikamente, Psychopharmaka, Verhütungsmittel, Vitamin A in zu hoher Dosierung oder Lithiumkarbonat).

Bei dem kreisrunden Haarausfall bilden sich an mehreren Stellen des Kopfes plötzlich kreisrunde, kahle Stellen. Die Haare können aber auch am ganzen Körper ausfallen. Bis heute sind die Gründe dafür noch nicht klar. Man vermutet, dass die Entzündung durch eine Immunreaktion hervorgerufen und der Follikel durch seine eigenen Antikörper angegriffen wird. Bei den meisten Patienten stellt sich das Wachstum innerhalb eines Jahres wieder ein. Dauert der Haarausfall länger an, kann es sein, dass die Haare nicht wieder nachwachsen.

Haarausfall bei Frauen hat in den vergangenen 20 Jahren kontinuierlich zugenommen. „Dies liegt zum einen an Hormon-schwankungen, Schwangerschaften und den Wechseljahren, zum anderen jedoch immer öfter an äußeren Faktoren wie Stress und mangelhafter Ernährung””, weiß Olga Blanco. Im Unterschied zu den Männern ist der Haarausfall bei Frauen durch den Verlust an Haardichte auf der Vorderseite des Kopfes und entlang des Mittelscheitels gekennzeichnet. Davon betroffene Frauen sind in erster Linie wegen der ästhetischen Auswirkungen und ihrer psychologischen Folgen besorgt.

Sechs Tipps zur Vorbeugung von Haarausfall

Prävention und eine gute allgemeine Hygiene sind die besten Verbündeten für gesundes Haar. Das wirksamste Mittel, um vorzeitigen Haarausfall zu vermeiden, besteht in einer recht-zeitigen Haaruntersuchung, um mögliche Probleme zu erkennen. Wird ein Problem festgestellt, bietet Svenson professionelle, medizinisch-kosmetische Lösungen an, um dem Haarausfall Einhalt zu gebieten und die Folgen zu behandeln. Olga Blanco informiert, was man selbst tun kann, damit das Haar lange gesund bleibt:

  • Gesundes Haar kommt von innen und fängt mit der richtigen  Ernährung an. Ernähren Sie sich ausgewogen, um das Haar zu stärken und ihm die notwendigen Vitamine (besonders A, B und C) und Mineralstoffe zuzuführen. Auch Eiweiss sollte nicht fehlen. Gute Proteinlieferanten sind Sonnenblumenkerne,  Nüsse und Thunfisch. Meiden Sie zuviel Zucker, Salz und tierische Fette – sie schädigen das Haar.
  • Trinken Sie mindestens zwei, noch besser drei Liter Wasser am Tag. Haut und Haare müssen auch von innen mit Feuchtigkeit versorgt werden. Zuviel Kaffee schadet – damit wird der Vitaminabbau im Körper beschleunigt.
  • Entstressen Sie Ihren Alltag soweit möglich und schlafen Sie ausreichend.
  • Waschen Sie Ihre Haare drei Mal pro Woche mit einem  milden oder dem Haar angepassten Shampoo.
  • Wer gefärbte Haare oder eine Dauerwelle hat, sollte regel-mäßig stärkende Qualitätscremes und -lotions verwenden.
  • Haargummis nicht zu häufig und nicht zu lange tragen. Sie spannen das Haar stark und machen es brüchig.

Weitere Informationen über die kostenlose Service-Telefon-nummer 0800 / 77 77 15 12