Haarausfall nach einer Schwangerschaft

Svenson News Nachrichten
16 Juli, 2011
Etwa jede zweite Mutter ist nach der Geburt eines Kindes von deutlich verstärktem Haarausfall betroffen.
Etwa jede zweite Mutter ist nach der Geburt eines Kindes von deutlich verstärktem Haarausfall betroffen.

Etwa einen bis fünf Monate nach einer Geburt tritt bei rund 50 Prozent aller Mütter verstärkter, diffuser Haarausfall auf. Dieser Vorgang ist in den meisten Fällen jedoch kein Grund zur Sorge, sondern absolut natürlich.

Verantwortlich für den Haarausfall ist der abrupte Abfall des Hormons Östrogen nach der Geburt. Der hohe Hormonspiegel vor der Geburt ist dagegen oft Grund für besonders volles, glänzendes Haar der Schwangeren – er verlängert die Wachstumsphase. Normalerweise befinden sich etwa 80 bis 90 Prozent der Haare in der Wachstumsphase, ein bis zwei Prozent in der Übergangsphase und etwa zehn bis 20 Prozent in der Ruhephase. Während der Schwangerschaft und in der ersten Zeit danach verhindert der Anstieg des Hormonspiegels, dass der normale zyklische Wechsel der Haare fortgesetzt werden kann. Entsprechend besitzen Frauen unbemerkter Weise während und kurz nach der Schwangerschaft mehr Haare als üblich.

Nach der Geburt sinkt der Hormonspiegel auf seinen normalen Level zurück. Zusätzlich fallen Haare aus, die normalerweise schon längst ausgefallen wären. Bis zu 60 Prozent aller Kopfhaare können nach der Schwangerschaft gleichzeitig in die Ruhephase eintreten, um dann wenige Monate später auszufallen. Von diesem diffusen Haarausfall stark betroffenen Frauen kommt es beim Blick in die volle Haarbürste vor, als seien sie auf dem Weg zur Kahlköpfigkeit. Zur Beruhigung: In den meisten Fällen normalisiert sich der hormonell bedingte Haarausfall nach im Schnitt sechs bis zwölf Monaten wieder. Oft trägt auch die Einnahme der Stillpille schon dazu bei.

Auch wenn sich der hormonell bedingte, verstärkte Haarausfall nach einer Geburt in der Regel wieder von selbst erledigen wird – es gibt Mittel und Wege zu mehr Wohlbefinden während der Zeit des Haarausfalls: Wichtig ist beispielsweise eine pflegeleichte, offene Frisur, eine sorgfältige Haarpflege mit Shampoos, die Biotin enthalten sowie eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung (mit ausreichend rotem Fleisch als Eisenlieferant), die helfen kann, den Haarausfall zu mildern. Um die Haarwurzeln zu stärken und zu vermeiden, dass sich die Haarpapille schließt, empfehlen Spezialisten wie Europas führendes Haarinstitut Svenson individuelle, medizinisch-kosmetische Haar- und Kopfhautbehandlungen. Laut einer großen Studie sind diese nachweislich wirksam bei Haarausfall und Haarproblemen.

Die Beratung inklusive Haaranalyse bei Svenson ist kostenlos und unverbindlich. Svenson Haarstudios gibt es in 15 deutschen Städten: Berlin, Bremen, Düsseldorf, Dortmund, Frankfurt am Main, Essen, Dresden, Hannover, Hamburg, Köln, Leipzig, Mannheim, Nürnberg, Stuttgart und München (Adressen und Telefonnummern).

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