Haarausfall bei jungen Menschen

Svenson News Nachrichten
7 Juli, 2010

Haarausfall ist ein Thema, das nicht nur Menschen höheren Alters betrifft. Auch immer mehr jüngere Menschen haben mit dem Problem Haarausfall und Glatzenbildung zu kämpfen. Dabei sind Frauen und Männer gleichermaßen betroffen.

Bekanntestes Beispiel ist das britische Topmodel Naomi Campbell. Sie ist zwar schon Anfang 40, aber als Laufsteg-Ikone der Inbegriff von jugendlichem Aussehen und Schönheit. Umso schlimmer, dass ihr jetzt die Haare ausgehen. In dem harten Model-Geschäft wird zwar häufig mit Perücken gearbeitet, doch ausfallende Haare sind für Modenschauen und Fotoshootings ein No-Go. Auch für das eigene Selbstwertgefühl ist Haarausfall (Alopezie) ein harter Dämpfer.

Worin liegen die Gründe für Haarausfall?
Haarausfall kann viele verschiedene Ursachen haben. Im Fall von Naomi Campbell liegen die Gründe wohl eher an psychischem Stress und Überbelastung der Haare und der Kopfhaut durch künstliche Haarteile, als an erblichen oder krankheitsbedingten Faktoren. Die Haarteile, die an das eigene Haar angeschweißt werden, üben eine hohe Belastung auf Haare und Kopfhaut aus. Deshalb bricht das Haar irgendwann einfach ab. Besonders die Haarfollikel und die Kopfhaut stehen unter Spannung, sie machen das nicht lange mit. Werden zusätzlich noch Produkte wie Gel oder Haarspray verwendet und ein Föhn übermässig oft eingesetzt, ist Haarausfall praktisch vorprogrammiert. Da bei Modenschauen oft umgestylt und umfrisiert wird (und zwar nicht zimperlich), wird die eigene Haarpracht sehr stark in Mitleidenschaft gezogen.

Was tun gegen Haarausfall?
Häufig hilft schon eine Schonung der Kopfhaut und Haare, wenn die Ursache des Haarausfalls bei Stress und Überbelastung liegt. Um dies festzustellen, ist eine Haaranalyse unumgänglich. Bei erblich- oder krankheitsbedingtem Haarausfall sieht es etwas anders aus. Hier helfen oft nur noch Haarbehandlungen, Laser- und Ozontherapien oder kosmetische Mittel wie Perücken bzw. Haarsysteme.Man sollte Haarausfall besonders in jungen Jahren schnell und vorbeugend begegnen, um eventuell den Prozess aufzuhalten oder rückgängig zu machen.

Ein Besuch beim Spezialisten ist der beste Weg, um nicht irgendwann “kahl” zu sein.