Die Haarproteine. Welche Rolle spielen sie?

Svenson News Nachrichten
23 September, 2014

Wie die Nägel und die Haut besteht auch das Haar aus einer Art von Proteinen, die als Strukturproteine bezeichnet werden. Das bekannteste Strukturprotein ist sicherlich Keratin. Diese Proteinart sorgt hauptsächlich für den Schutz der Haarstruktur. Eine wichtige Rolle spielt sie aber auch bei der Bildung des Haarfollikels und folglich auch für den Zyklus des Haarwachstums.

Proteine sind für Haut und Haar wesentlich, um das Gewebe zu reparieren und die korrekte Funktionsweise der Zellen sicherzustellen. Wenn diese Proteine nicht ausreichend vorhanden sind oder sie ihre Funktion nicht angemessen ausüben (mit dem Alter verlangsamt sich z. B. ihre Tätigkeit), macht sich dies im Falle der Haarproteine in einer schlechteren Haargesundheit bemerkbar: Das Haar ist glanzlos, es wird brüchig und fällt aus.

Aus Sicht der Haarpflege ist die Anwendung von Kosmetika, die Keratin enthalten, eine der besten Strategien, um die Haarproteine vor dem Verlust ihrer Eigenschaften zu schützen. Die Nutzung spezifischer Produkte wie z. B. dem Shampoo Extramild von Svenson mit Keratin ist gut für das Haar. Denn es repariert den Schutzfilm der Haarfaser, verhindert Schäden durch äußere Einwirkungen und repariert beschädigtes Haar und Spliss.

Ferner ist die Aufnahme von Proteinen in den Speiseplan entscheidend, um einem möglichen Mangel dieses Nährstoffs (der die Haargesundheit beeinträchtigen kann) entgegenzuwirken. Eier, Fleisch, Fisch, Käse und Schalenfrüchte wie Nüsse sind die wichtigsten Proteinquellen in der Ernährung. Außerdem empfehlen wir weitere Lebensmittel wie Gelatine, die eine andere Art wichtiger Nährstoffe für gute Funktion der Proteine liefern: die Aminosäuren.

Wenn man bedenkt, dass die Stoffe, die die ordentliche Entwicklung des Haarzyklus gewährleisten, direkt aus dem Blutfluss stammen, sind auch Vitamine für das Haar, insbesondere der B-Gruppe (hauptsächlich B5), unabdingbar. Die Vitamine dieser Gruppe stehen nämlich direkt mit der Kraft des Haars und dem Haarausfall in Verbindung. Sie befinden sich vor allem in Vollkornprodukten, Schalenfrüchten, Hülsenfrüchten, Milchprodukten und Hefe.

Außerdem ist es allgemein für das Haar und insbesondere für den Haarzyklus gut, einen angemessenen Eisenwert im Blut sicherzustellen. Eisen ist in Fisch, Eiern, Leber, rotem Fleisch, Vollkornbrot und Weizenmehl vorhanden. Zu wenig Eisen kann zu Blutarmut führen, die sich beim Haar durch einen Mangel an Kraft und Glanz zeigt. Auch andere Mineralien wie Magnesium und Zink sind nicht zu vergessen. Sie sind wichtig, um Anzeichen von kraft- und glanzlosem Haar entgegenzuwirken.

Um also sicherzustellen, dass diese Haarproteine ordnungsgemäß funktionieren und so  ein gutes Haarwachstum und einen optimalen Haarzustand garantieren, sollte man sowohl auf die kosmetischen Gewohnheiten als auch auf die Art der Ernährung achten. Dies zusammen ist definitiv gut für das Haar.