Die fünf größten Irrtümer über Haartransplantation

Svenson News Nachrichten
4 November, 2013

Haartransplantationen werden immer beliebter. In den letzten Jahren hat sich die Nachfrage nach dieser Technik verdreifacht. Und immer mehr berühmte Politiker, Sportler und Künstler lassen diesen Eingriff durchführen. Aber noch immer gibt es viele Irrtümer über diese Technik, mit der man in nur wenigen Stunden das verlorene Haar wiedergewinnen kann.

Stimmt denn wirklich alles, was über Haartransplantationen gesagt wird?

1. Haartransplantationen sind nur für Männer. Falsch!

Viele Jahre lang wurden Haartransplantationen hauptsächlich bei Männern durchgeführt. Aber heutzutage können wir sagen, dass diese Behauptung falsch ist, denn immer mehr Frauen lassen heute diesen Eingriff vornehmen. Die guten und zunehmend natürlicheren Ergebnisse haben zu einer wachsenden Nachfrage unter den Frauen geführt, die in den Svenson-Studios rund 30 % der operierten Patienten ausmachen.

2. Eine Haartransplantation ist schmerzhaft und hinterlässt sichtbare Spuren. Falsch!

Eine Haarimplantation ist für den Patienten in den ersten Tagen nur geringfügig unangenehm, und ihre Spuren sind kaum zu erkennen. Der Eingriff erfolgt mit örtlicher Betäubung. Daher spürt der Patient keine Schmerzen und muss auch nicht in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Operation wird sehr gut vertragen. Durch technische Fortschritte wird eine immer höhere Präzision erzielt. Der Einsatz von hoch entwickelter Technik ermöglicht Ergebnisse, die den Patienten ein natürliches Aussehen verleihen, ohne dass Spuren des Eingriffs zu sehen sind.

3. Transplantierte Haare sehen aus wie die Haare am Handgelenk und fallen wieder aus. – Falsch!

Das Haarmikrotransplantation ist autolog, d. h. für die Haarimplantation wird das eigene Haar des Patienten verwendet. Dadurch wird ein natürliches Aussehen garantiert und das Abstoßen des Haares durch den Organismus vermieden. Der beste Spenderbereich ist die Partie am Hinterkopf, denn dieses Haar ist genetisch kodifiziert, um nicht auszufallen. Aus diesem Bereich werden alle Follikeleinheiten entnommen, die für die Eigenhaartransplantation verwendet werden.

Das bekannte „Handgelenkshaar”” wurde in den Anfangsjahren dieser Technik eingesetzt. Heute ist die Implantation der Handgelenkshaare verboten und dank der zahlreichen Fortschritte auf diesem Gebiet auch nicht mehr erforderlich.

4. Es wird nur im Winter operiert. Falsch!

Der Eingriff kann jederzeit im Jahr durchgeführt werden, obwohl die geringste Nachfrage in den wärmsten Monaten, im Juli und August, besteht. In den ersten Wochen nach dem Eingriff sollte der transplantierte Bereich nicht der Sonne ausgesetzt werden.

Da der Eingriff ambulant erfolgt, kann der Patient am selben Tag wieder zurück nach Hause und muss nur für die ersten Nachuntersuchungen in die Praxis kommen. Deshalb kann man unmittelbar nach dem Eingriff und unabhängig von der Jahreszeit sein Leben wie gewohnt weiterführen.

5. Haartransplantationen werden nur am Kopf durchgeführt. Falsch!

Auch wenn das eigene Haar hauptsächlich auf dem Kopf eingepflanzt wird, steigt doch zunehmend die Nachfrage nach Transplantationen für andere Körperzonen.

Haarimplantationen werden bei Frauen mittlerweile oft an den Augenbrauen durchgeführt. Bei Männern erfolgen sie in der Regel, um einen dichteren Bart oder mehr Brusthaar zu erlangen, bzw. um kleine kahle Stellen oder Narben abzudecken. Auch bartlose Männer greifen gerne auf sie zurück.