Brüchiges Haar, Juckreiz und Haarausfall: Gibt es da einen Zusammenhang?

Svenson News Nachrichten
29 April, 2014

Brüchiges HaarEtwa 47% der Frauen und 41% der Männer haben eine empfindliche Kopfhaut. Eines der wesentlichen Symptome dieses Haarproblems ist das Gefühl, dass das Haar juckt (dies ist das häufigste Symptom bei Menschen mit empfindlicher Kopfhaut) – oft einhergehend mit anderen Problemen wie Rötungen und sogar Schuppen. Außerdem und infolge dessen wird das Haar brüchig. Dies kann zu Haarausfall führen, der gewöhnlich mit den typischen Geheimratsecken beginnt.

Empfindliche Kopfhaut und juckende Kopfhaut stehen mit mehreren Faktoren in Zusammenhang. Zu den häufigsten zählen die Auswirkungen aggressiver chemischer Wirkstoffe, die in verschiedenen kosmetischen Behandlungen Verwendung finden. Hierzu zählen insbesondere Färbungen und Tönungen. Diese können Juckreiz, Rötungen, Reizungen sowie ein Wärmegefühl hervorrufen. Der beste Weg, um die Kopfhaut vor diesen schädlichen Auswirkungen zu bewahren, ist die Anwendung einer schützenden Maske oder Cremespülung mit nährstoffreichen und Feuchtigkeit spendenden Inhaltsstoffen wie Keratin, Ceramiden, Hyaluronsäure oder Vitaminen – und zwar vor einer Färbung oder Tönung (je mehr die Kopfhaut beim Einwirken solcher Inhaltsstoffe hydriert ist, umso besser).

Außerdem ist es wichtig, auf alltägliche Symptome zu achten: Wenn die Kopfhaut zum Beispiel juckt, sich schuppt oder besonders empfindlich anfühlt, darf die Wassertemperatur beim Haarewaschen nicht hoch sein und der Fön sollte nach Möglichkeit gemieden werden. Dieser Kopfhaut-Typ benötigt zusätzliche Feuchtigkeit. Alle verwendeten Produkte sollten daher Feuchtigkeit spendende Eigenschaften besitzen. Nicht zu vergessen: Sämtliche Maßnahmen, um optimale Bedingungen für die Kopfhaut zu bewahren, sind der beste Weg, um Geheimratsecken und Haarausfall vorzubeugen.

Die regelmäßige Massage der Kopfhaut ist neben den kosmetischen Maßnahmen eine der wirksamsten Lösungen für Probleme dieser Art – etwa während des Einmassierens von Shampoo oder jedwedem sonstigen Haarprodukt. Idealerweise sollte die Massage 2-3 Minuten dauern. Diese Zeit reicht aus, um die Durchblutung zu aktivieren und die Produktion der Talg- und Schweißdrüsen anzuregen. Dadurch beruhigt sich nicht nur der Juckreiz, sondern die Kopfhaut wird auch besser gereinigt und erhält verlorene Feuchtigkeit zurück. Die Massage ist ganz einfach: Die gespreizten Finger auf den Oberkopf legen und mit den Fingerkuppen in kreisförmigen Bewegungen bis hinab zum unteren Teil des Kopfes sanften Druck ausüben.

Ruhe, Feuchtigkeit und viele „Streicheleinheiten“ dank der Massage der Kopfhaut sind also die besten Strategien, um dem Juckreiz entgegenzuwirken und so dem Auftreten von Geheimratsecken und sonstigen damit zusammenhängenden Problemen zuvorzukommen.

Foto: Elizeu Santos-Neto