Androgenetische, kreisrunde und diffuse Alopezie: die drei häufigsten Haarausfall Arten

Svenson News Nachrichten
20 Juli, 2015

haarausfall-artenHaarausfall ist das charakteristische Zeichen für Alopezie – jedoch gibt es unterschiedliche Arten und verschiedenste Ursachen. Zu den häufigsten Arten der Alopezie zählen die androgenetische, die kreisrunde und die diffuse Alopezie. Das Wissen, welche Art von Haarausfall mit welcher Ursache vorliegt, ist ein Schlüsselfaktor bei der Suche nach der wirksamsten Behandlung.

Die meist verbreitete Art des Haarausfalls ist die androgenetische Alopezie. Die meisten Männer sind mehr oder weniger stark davon betroffen. Der progressive Haarverlust macht sich vor allem an den Geheimratsecken bemerkbar. Schätzungsweise 90% der Männer über 21 Jahre weisen Anzeichen von Alopezie an diesen Stellen auf. 50% der Männer über 40 Jahre haben nur noch wenige Haare am Haarwirbel.
Die androgenetische Alopezie beruht auf einem Enzym – der 5-Alfa-Reduktase – und dem Hormon Dihydrotestosteron. Infolge der gemeinsamen Wirkung dieser Faktoren verkürzt sich die Wachstumsphase und die Haarfollikel schrumpfen. Gleichzeitig werden die Membranen der Kopfhaut dadurch starrer und die Talgdrüsen funktionieren nicht mehr richtig. Das Ergebnis: Die neuen Haare wachsen schwächer und feiner als normal, wodurch diese Art von Alopezie ausgelöst wird.

Eine andere häufige Art der Kahlköpfigkeit ist die kreisrunde Alopezie. Gemäß den Daten der Spanischen Akademie für Dermatologie und Venerologie (AEDV) leiden bis zu 1,67 % der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens an einem solchen Haarausfall. Dieser Haarverlust zeigt sich an konkreten Stellen (normalerweise als runde kahle Stelle in Größe einer kleinen Münze) hauptsächlich auf dem Kopf. Er kann aber auch an anderen Teilen des Körpers erscheinen. Die Ursachen dieses Haarausfalls sind vielfältig – von der Genetik über bestimmte Krankheiten und Umweltfaktoren bis hin zu Stress.

Eine diffuse Alopezie liegt in den Fällen vor, in denen der Haarausfall nicht zu einer vollständigen Kahlköpfigkeit, sondern zu schütterem, dünnem und kraftlosem Haar führt. Ausgelöst werden kann sie durch hormonelle Veränderungen (etwa der Schilddrüse), Nebenwirkungen bestimmter Medikamente (Antibabypille, Antidepressiva usw.) und falsche Ernährung.

Der Haarausfall bei Frauen beruht meist auf der Alterung – das Haar wird brüchiger, dünner und feiner. Er ist ebenso mit der Menopause verbunden und wird dann hauptsächlich durch die hormonellen Veränderungen hervorgerufen, die sowohl den Rhythmus des Haarwachstums als auch den Zustand des Haars beeinträchtigen.

Ganz gleich, welche Ursache oder welche Art von Alopezie vorliegt: Sobald Sie mehr Haare verlieren als normal, sollten Sie unbedingt einen Haarspezialisten aufsuchen. Denn je früher das Haarproblem angegangen wird, umso besser.

FOTO: Rob!