Haarausfall Ursachen und Gründe

Warum fällt das Haar aus?

 

Haare wachsen uns bereits im Mutterleib. Die Follikel entwickeln sich zwischen dem zweiten und dem dritten Monat. Jedes Haar besteht aus einer Haarwurzel, umgeben von einem Haarfollikel und einem Haarschaft (dem über der Oberhaut sichtbaren Teil des Haares). In jedem Follikel führt eine Talgdrüse, unterhalb der sich der Haarmuskel befindet. In der Haarpapille, bestehend aus Bindegewebe und Blutgefäßen, werden die für das Haarwachstum notwendigen Nährstoffe gebildet.

Aber wenn wir unsere Follikel gut mit Nährstoffen versorgen, warum fällt das Haar aus?

Welche sind die Ursachen für Haarausfall?

 

 

Gründe für Haarausfall

 

Nach einem immer wiederkehrenden Lebenszyklus entstehen auf unserem Kopf täglich neue Haare, während andere wieder ausfallen. Jedes Haar unseres Körpers ist aktiver Bestandteil eines Lebenszyklus. Auf unserem Körper wachsen zwischen 130.000 und 150.000 Haare, jedoch nicht alle gleich schnell. Kopfhaar wächst in drei Tagen durchschnittlich einen Millimeter, Wimpern und Körperhaare wachsen dagegen deutlich langsamer.

Die Alopezie ist eine Krankheit, die Männer und Frauen betrifft. Sie kennzeichnet sich durch das Fehlen von Haaren in einem, mehreren oder allen Bereich(en) des Körpers.

Haarausfall kann viele Ursachen haben: Er kann erblich bedingt sein oder durch hormonelle Störungen zum Beispiel nach einer Schwangerschaft, oder die Wechseljahre verursacht werden. Weitere Gründe für Haarverlust können Erkrankungen sein, deren Behandlung Haarausfall hervorruft (etwa bei Krebspatienten) oder ein Mangel an Vitaminen oder wesentlichen Nährstoffen für das Haar.

Abgesehen davon gibt es spezifische Krankheiten die Alopezie verursachen. Darunter zählen bestimmte Hautkrankheiten und hormonelle Störungen, wie z.B. eine Schilddrüsenüberfunktion, die das Haar schwächt und es dünner macht. Im Gegensatz dazu führt eine niedrige Schilddrüsenproduktion (Hypothyreose) zu überdurchschnittlich dickem Haar. Auch ein starker Eisenmangel kann ein Grund für Haarausfall sein.

In Bezug auf äußere Faktoren sind Stress, Angstzustände oder unangenehme emotionale Situationen oft die Ursache für Haarausfall. Die Verwendung von Shampoos, die zu viel Reinigungsmittel enthalten, lassen die Kopfhaut immer fettiger werden. Andere aggressive Bestandteile können auch Ursachen für Haarausfall sein.

Eine unzureichende Ernährung kann dazu führen, dass unser Organismus nicht über die erforderliche Menge an Nährstoffen verfügt, um unsere Haare in perfektem Zustand zu erhalten. Es wurde nachgewiesen, dass ein Mangel an Eisen, Kupfer, Zink, Siliziumdioxid, Pyridoxin (Vitamin B6) oder Biotin (Vitamin B7) Alopezie verursachen kann. Ebenso kann ein Mangel an Protein oder Fett (typisch bei strengen Diäten) zum gleichen Ergebnis führen. Es gibt aber auch Fälle von Haarausfall, deren Ursache nicht ohne Weiteres bestimmt werden kann.

Zuletzt hat eine Glatze oft genetische Gründe. Bei Männern beginnt vollständiger oder teilweiser Haarausfall (androgene Alopezie) meist von der Stirn oder dem Wirbel aus, da bestimmte Hormone (Dihydrotestosteron) den Haarfollikel kontrollieren. Bei Frauen führt diese Situation zu immer dünnerem Haar.

 

 

Haarausfall Ursachen

 

  • Erblich bedingter Haarausfall
  • Hormonell bedingte Alopezie (Schwangerschaft oder Wechseljahre z.B.)
  • Äußere Faktoren (Stress, Angstzustände)
  • Nährstoffmangel (Eisen, Zink, Protein, Kupfer, Fett, usw.)
  • Krankheiten (Hautkrankheiten, Schilddrüsenüberfunktion, unter anderem)
  • Aggressive Shampoos oder Haarprodukte

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Der Lebenszyklus von Haar

 

In jedem Zyklus des Follikels finden wir drei verschiedene Phasen: Wachstumsphase oder Anagen, Umbauphase oder Katagen und Ruhephase oder Telogen. Die Entwicklung und Dauer dieser Phasen hängt vom Alter der Person, dem Haarbereich, sowie von der Länge oder Dicke des Haares ab.

Die Haarmatrix ist sehr empfindlich gegenüber allen Arten von Veränderungen in unserem Körper, so dass schlechte Essgewohnheiten, hormonelle Probleme, Infektionen, Stress, Anämie, Umweltverschmutzung oder Missbrauch von Farbstoffen und Lacken, den Haarausfall begünstigen können.

Es ist notwendig, auf Symptome wie Schuppen oder fettige Kopfhaut zu achten, um rechtzeitig darauf reagieren zu können, denn so können Sie den Haarausfall verhindern bzw. behandeln. In unseren Haarinstituten können Sie das Vorhandensein solcher Anomalien feststellen lassen und sich zu den besten Vorbeugungs– oder Behandlungsmaßnahmen beraten lassen.

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