Begriffsglossar – Fachbegriffe rund um das Haar

Informieren Sie sich über Fach- und Fremdwörter, die bei Haarproblemen oder Haarbehandlungen eine Rolle spielen

Wissen Sie, was ein Haarfollikel ist? Und eine Haarpapille? In unserem Begriffsglossar erklären wir Ihnen einfach und verständlich verschiedenste Fachbegriffe zu Haarausfall, Haarkrankheiten sowie möglichen Behandlungen von Haarproblemen.

Haaraufbau

Jedes Haar besteht zu etwa 80 Prozent aus Keratin (Eiweißen). Wasser macht zehn bis 15 Prozent aus. Der Rest sind Pigmente, Mineralien und Fette. Die Kutikula (Schuppenschicht) bildet die äußere Schicht des Haares. Sie umhüllt die Cortex (Rinde).

Haarbonding

Unter Haarbonding versteht man das Verkleben von Haarsystemen oder Perücken auf der Kopfhaut. Vorteil dieser Methode ist, dass der Haarersatz für mehrere Wochen fest mit der Kopfhaut verbunden bleibt. Der jeweilige Lebensstil kann damit uneingeschränkt beibehalten werden.

Haarergänzung oder Haarverdichtung

Eine Haarergänzung ist eine kosmetische Lösung für mehr Haarfülle und mehr Haarvolumen. Die natürliche und dauerhafte Lösung ist ideal, wenn Haare abreißen, immer dünner werden, ausfallen oder sich sogar schon kahle Stellen bilden. In den Svenson Haarstudios bieten wir Maßanfertigungen von Echthaar-Integrationssystemen an, um Ihr Haar zu verdichten und so Ihr gewünschtes Aussehen zu erreichen.

Haarfarbe

Farbige Pigmente in den Haarfollikeln bestimmen die Haarfarbe. Sie werden durch Pigmentzellen gebildet. Die Pigmente wandern durch feine Kanäle in die Hornzellen des Haares, durchsetzen sie und bilden so die Haarfarbe.

Haarfollikel

Der Haarfollikel oder Haarbalg ist ein Kanal in der menschlichen Haut, in dem das Haar in der Haarwurzel gebildet wird. Im untersten Teil des Follikels, der Haarzwiebel, werden verschiedene Zellarten gebildet, die nach oben wachsen und den Haarschaft bilden.

Haarmenge

Die Haarmenge ist abhängig von der Haarfarbe: Blonde kommen auf etwa 150.000 Haare, Schwarzhaarige auf rund 110.000 Haare, Brünette auf rund 100.000 und Rothaarige auf etwa 80.000 Haare.

Haarpapille

Die Haarpapille ist der zentrale Bereich der Haarwurzel und für das Bereitstellen von Nährstoffen über die Blutgefäße verantwortlich. In ihr wird das Haarwachstum geregelt.

Haarschaft

Der Haarschaft ist der herausragende Teil des Haares, der sich vom Haaransatz an der Kopfhaut bis zu den Haarspitzen erstreckt.

Haarstruktur

Die Haarstruktur beschreibt den Aufbau des Haares. Es handelt sich bei dem Begriff meist um die Bezeichnung für eine bestimmte Haarform, etwa glatt, wellig oder lockig.

Haarsystem

Ein Haarsystem ist ein individuell angefertigter Haarersatz. Er wird mit dem Eigenhaar verwoben, um die Haardichte zu erhöhen oder einen kahlen Bereich abzudecken.

Haartransplantation

Die Haartransplantation ermöglicht dem Patienten, durch eigenes Haar dauerhaft wieder mehr Haarfülle zu erhalten. Der Begriff beschreibt die Umverteilung (Haarverpflanzung) hormonresistenter, gesunder Haarwurzeln aus dem Hinterkopfbereich (Spenderzone) in die ausgedünnten oder bereits kahlen Empfängerzonen. Das transplantierte Haar fällt nach einer kurzen Anpassungszeit nicht wieder aus, da es die Eigenschaften des Spenderbereichs behält.

Haarweaving

Ein Haarweaving kaschiert Haarausfall. Ein Haarweaving ist eine sehr schonende Methode für Haarverdichtungen und Haarverlängerungen. Dazu werden am Eigenhaar feine waagrechte Cornrows entlang der Kopfhaut geflochten – eine aus Afrika stammende Flechtfrisur. In die Cornrows werden dann Echthaartressen eingenäht. Sie verbleiben für mehrere Wochen fest auf dem Kopf, dann müssen sie abgenommen und neu befestigt werden, da das eigene Haar weiter wächst.

Haarwurzel

Die Haarwurzel ist in der Kopfhaut verankert. Von ihr geht das Haarwachstum aus. Außerdem gewährleistet sie den sicheren Halt des Haars. Ist sie beschädigt oder in ihrer Funktion beeinträchtigt, wächst das Haar nicht mehr weiter oder es entsteht überhaupt kein Haar mehr.

Hämatom

Ein Hämatom ist eine Blutansammlung unter der Haut oder im Gewebe eines Organs, das durch innere Blutungen verursacht wurde.

Hirsutismus

Hirsutismus ist eine Krankheit, die bei Frauen auftreten kann. Betroffene haben dort Haare, wo sie eigentlich nur bei Männern wachsen, etwa an Kinn und Oberlippe („Damenbart“), Wangen, Oberarmen, Rücken und Bauch. Die verstärkte Körperbehaarung wird durch die Androgene verursacht.

Hyperthyreose

So heißt die Krankheit, die durch eine Überfunktion der Schilddrüse verursacht wird. Zu den Folgen zählen Haarausfall, Gewichtsverlust, Herz-Rhythmusstörungen.

Hypertrichose oder Werwolf-Syndrom

So heißt die Krankheit, bei der über den ganzen Körper verteilt eine übermäßige Haarmenge vorhanden ist. Ausnahme sind die Hand- und Fußflächen.

Hypothyreose

Die Hypothyreose ist eine durch einen verringerten Spiegel der Schilddrüsenhormone im Blutplasma verursachte Erkrankung. Bei einigen Patienten ist sie angeboren. Zu ihren Folgen gehören Gewichtszunahme, Haarausfall, Verlangsamung des Stoffwechsels.

Hypotrichose

Diese Krankheit kennzeichnet sich durch das Fehlen von Haarwachstum von Geburt an. Ihr Ursprung liegt in den genetisch-bedingten Abweichungen der embryonalen Entwicklung.

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