Haarausfall – die unterschiedlichen Arten der Alopezie

Jedem Menschen fallen am Tag zwischen 70 und 100 Kopfhaare aus. Erst wenn mehr Haare ausfallen als nachwachsen kommt es zum sichtbaren Haarausfall – der Alopezie

img-casos51Die Arten der Alopezie sind vielfältig. Die häufigste ist die androgenetische Alopezie (erblich bedingter Haarverlust). Mehr als 80 Prozent der Männer und rund 50 Prozent der Frauen sind im Laufe ihres Lebens davon betroffen.

Die Svenson Haarexperten möchten Ihnen hier einen kurzen Überblick über die wichtigsten Arten der Alopezien geben:

Bei der androgenetischen Alopezie (erblich bedingter Haarausfall) handelt es sich um die häufigste Art des Haarverlusts. Sie betrifft die Mehrzahl aller Männer, kommt aber auch bei vielen Frauen vor.

Dr. Carlos Velasco, Medizinischer Direktor von Svenson und Chirurg der Svenson Medical-Klinik sagt: “Haarausfall wird mütterlich vererbt. Es ist daher wahrscheinlicher, glatzköpfig zu werden, wenn der Großvater mütterlicherseits von Haarausfall betroffen war als der väterlicherseits.” Allerdings hat der Träger des Haarausfall-Gens keine klare zeitliche Vorgabe: So können Generationen übersprungen werden. Genauso kann aber auch jede Generation übermäßig Haare verlieren. Daher ist die Betrachtung der unmittelbaren Familie kein Schlüsselfaktor bei der Bestimmung des genetischen Haarausfall-Risikos, obwohl sie interessante Informationen beisteuert.

Die androgenetische Alopezie tritt bei rund 90 Prozent aller Männer über 21 Jahren auf. Zunächst geht der Haaransatz im Bereich der Schläfen (Geheimratsecken) zurück. Etwa 50 Prozent der Männer über 40 haben androgenetische Alopezie am Hinterkopf.

Verantwortlich für diesen Typ Haarausfall sind das Enzym 5-alpha-Reduktase und das Hormon Dihydrotestosteron (DHT). Das Enzym verwandelt das Testosteron in DHT. Dieses wiederum verringert die Zahl der Haarfollikel und bewirkt, dass die Membranen der Kopfhaut verhärten und die Talgdrüsen mehr Fett an Kopfhaut und Haare abgeben. Die Folge ist eine Miniaturisierung der Follikel. Das bedeutet, sie produzieren ein immer spärlicheres und feineres Haar, bis schließlich die Follikel absterben und das ausgefallene Haar nicht mehr durch nachwachsendes Haar ersetzt werden kann.

Forschungen haben ergeben, dass die Alopezie nicht auf einen Überschuss an DHT zurückzuführen ist, sondern auf eine genetische Veranlagung, die das DHT beeinflusst und dadurch den Haarfollikel schwächt.

Obwohl die androgenetische Alopezie vor allem ein Männer-Problem ist, kann sie auch bei Frauen in Erscheinung treten. Für beide Geschlechter gibt es spezifische Behandlungen für diese Art von Alopezie.

Leiden Sie unter Haarausfall, zögern Sie nicht, ein Svenson Haarstudio, aufzusuchen. Unsere Haarspezialisten untersuchen Sie kostenfrei und unverbindlich und zeigen Ihnen mögliche Lösungen auf.

Die diffuse Alopezie bezeichnet den fortschreitenden Haarausfall auf dem gesamten Kopf. Im Verlauf der Erkrankung wird das Haar kraftlos und dünner. Mitunter zeigen sich lichte Stellen am Kopf. Eine vollständige Kahlköpfigkeit ist nicht zu befürchten. Die diffuse Alopezie betrifft sowohl Männer als auch Frauen.

Diffuse Alopezie kann verschiedenste Ursachen haben. Sie kann sich unter anderem entwickeln durch:

  • Störungen bei den endokrinen Drüsen, etwa Schilddrüsenüberfunktion, Schilddrüseninsuffizienz
  • Arzneimittel, etwa Gerinnungshemmer, chemotherapeutische Medikamente, Psychopharmaka, oral einzunehmende Verhütungsmittel (Pille), Vitamin A in zu hoher Dosierung oder Lithiumkarbonat
  • eine schlechte Ernährung: Eine Mangelernährung mit zu wenig Eisen und Zink kann zu trockenem, brüchigem und dünnem Haar führen. Die Haarwurzeln können Risse bekommen und an diesen Stellen leicht brechen. Schwarzes Haar kann sich rötlich verfärben. Auch einige Krankheiten, die im Zusammenhang mit Ess-Störungen stehen, wirken sich auf die Haargesundheit aus. Ein Beispiel ist die Magersucht, die das Haar schwächt und anschließend zu Haarausfall führt.

Der diffusen Alopezie lässt sich vorbeugen und man kann sie behandeln. Durch eine ausgewogene Ernährung können Sie gewährleisten, dass Ihr Haar alle notwendigen Nährstoffe erhält und gesund bleiben kann.

Ihnen fallen Haare aus? Sie überlegen, ob Sie von diffuser Alopezie betroffen sind? Zögern Sie nicht, sondern suchen Sie einen Spezialisten auf, damit Sie untersucht werden können. Je früher Sie eine exakte Diagnose haben, umso eher können Sie mit einer Behandlung beginnen und so weiteren Haarverlust stoppen. Sie können damit auch Ihr verlorenes Haar zurück erlangen.

Es gibt viele Behandlungsmethoden, aber nicht alle sind für jeden geeignet. In den Svenson Haarstudios, erhalten Sie maßgeschneiderte Lösungen.

Bei der Alopecia areata (Kreisrunder Haarausfall) treten kleine, kahle Flächen an einer oder mehreren Stellen der Kopfhaut oder anderen Körperstellen auf. Der Verlauf der Krankheit lässt sich schwer vorhersagen und ist äußerst individuell. In manchen Fällen kann die Krankheit zum vollständigen Haarverlust führen.

An den Rändern der kahlen, meist kreisrunden Bereiche finden sich häufig Kolbenhaare. Das sind Haare in Form eines Ausrufezeichens, die sich leicht herausziehen lassen.

Der Verlauf der Alopecia areata lässt sich schwer vorhersagen. In manchen Fällen beginnt das Haar nach einigen Wochen wieder nachzuwachsen. In anderen Fällen schreitet die Krankheit fort und kann sogar zum kompletten Haarausfall einschließlich aller Körperhaare führen.

Wie entsteht Alopecia areata? Die Ursache für diese Art von Haarausfall ist nicht vollständig bekannt. Das Gewebe um den Haarfollikel entzündet sich, ohne allerdings zu vernarben. Forscher vermuten, dass die Entzündung durch eine Immunreaktion hervorgerufen und der Follikel durch seine eigenen Antikörper angegriffen wird.

Die Alopecia areata kann sowohl Männer als auch Frauen betreffen. Bei manchen Menschen kann Haarausfall nach einem Ereignis wie Krankheit, Schwangerschaft oder einem Trauma auftreten.

Die mit der Entstehung von Alopecia areata verbundenen Faktoren sind:

  • das genetische Profil (etwa ein Fünftel der Menschen mit dieser Krankheit haben in ihrer Familiengeschichte einen Fall von Alopezie)
  • Hypersensibilität durch eine familiäre Tendenz gekennzeichnet
  • spezifische Immunreaktionen oder Autoimmunerkrankung bestimmter Organe
  • emotionaler Stress

Oft beginnt die Alopecia areata an einer oder zwei kleineren Flächen, meist auf der Kopfhaut. Man kann sie aber auch im Bart, in den Augenbrauen, an den Armen oder Beinen feststellen. Es bilden sich Kahlstellen in Form einer kleinen Münze. Sie sind glatt, kreisförmig und können den Farbton eines Pfirsichs annehmen. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass Pickel, ein Brennen oder Juckreiz auftreten.

Die vernarbende Alopezie ist auf geschädigte oder zerstörte Haarfollikel zurückzuführen, die durch vernarbtes Gewebe ersetzt werden. Dadurch kann kein neues Haar mehr wachsen.

Diese Alopezie ist nicht sehr verbreitet. Sie zeigt sich nur bei etwa drei Prozent aller von Haarverlust betroffenen Frauen und Männer. Die vernarbende Alopezie tritt meist ohne jeden Grund auf und gleichermaßen bei beiden Geschlechtern.

Ausgelöst wird die vernarbende Alopezie meist durch Entzündungen. Es gibt verschiedene Arten dieser Alopezie:

  • Primär vernarbende Alopezie: Sie wird durch Störungen während der Entwicklung der Haarfollikel oder durch erblich bedingte Veränderungen verursacht.
  • Erworbene primär vernarbende Alopezie: Hier gibt es autoimmune Reaktionen des Körpers auf die Haarfollikel sowie bestimmte Hautkrankheiten unbekannter Herkunft, die gemeinsam mit der vernarbenden Alopezie auftreten.
  • Sekundär vernarbende Alopezie: Hierbei ist der Follikel nicht das eigentliche Ziel des entzündlichen Prozesses. Vielmehr wird er indirekt als Begleiterscheinung einer Infektion, eines Tumors oder durch äußere Faktoren wie eine Bestrahlung, Verbrennung oder Verletzung zerstört. Eine Pilzinfektion auf der Kopfhaut kann ebenfalls zu vernarbender Alopezie führen.

Zu den Symptomen der vernarbenden Alopezie:

Kennzeichnend ist ein langsamer, asymmetrischer Haarverlust mit Narbenbildung. Oft wird dieser begleitet von Rötungen, Abschuppungen, Juckreiz, Blasen oder Pusteln. Auch ein Brennen oder Schmerzen können an den Stellen der Kopfhaut auftreten, an denen das Haar vermehrt ausfällt. Je früher die Erkrankung festgestellt wird, umso höher sind die Chancen, sie durch eine passende Behandlung in den Griff zu bekommen. In der Regel kann die vernarbende Alopezie mit entzündungshemmenden Mitteln, mit Kortikosteroiden (kurz: Kortikoiden) oder Antibiotika bekämpft werden, damit die schädlichen Zellen die Haarfollikel nicht mehr zerstören. Sind die Follikel bereits zerstört sind, empfiehlt sich eine Behandlung, damit die gesunden Haarfollikel nicht beeinträchtigt werden.

Spüren Sie erste Symptome? Vermuten Sie, von vernarbender Alopezie betroffen zu sein? Zögern Sie nicht. Suchen Sie ein Svenson Haarstudio, auf. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einer umfassenden Untersuchung von Haaren und Kopfhaut durch unsere Haarspezialisten – kostenlos und unverbindlich. Auf Basis der individuellen Diagnose können unsere erfahrenen Spezialisten Sie zu den geeignetsten Behandlungen beraten. So können Sie Ihre Entscheidung in Ruhe fällen, mit Hilfe einer fachkundigen Diagnose und eines maßgeschneiderten Behandlungsangebots.

Die Einnahme bestimmter Medikamente oder Veränderungen in unserem Alltag können zu Haarausfall führen. Die meisten Menschen mit Haarverlust lassen sich bestimmten Gruppen zuordnen. Es gibt jedoch Ausnahmen.

Zu den bekanntesten zählt die traumatische Alopezie. Sie wird durch körperliche Verletzungen verursacht. Wer zum Beispiel wiederholt einen streng zurückgekämmten Pferdeschwanz trägt, begünstigt Haarausfall, weil das Haar dem ständigen Zug auf Dauer nicht Stand halten kann.

Die Folliculitis depilans (auch unter dem Namen Alopecia follicularis bekannt) ist eine Entzündung, die sich durch eitrige Bläschen äußert. Diese breiten sich nach und nach von einem Haar zum anderen entlang der Kopfhaut aus. Diese Eiterbläschen zerstören die betroffenen Follikel.

Die Ursache dieses Haarausfalls ist nicht bekannt. Bestätigt ist jedoch ein Zusammenhang mit der Bakterie Staphylococcus aureus. Behandelt wird diese Erkrankung durch Antibiotika, entzündungshemmende Mittel und Immunmodulatoren wie Glukokortikoide.

Die Follikulitis disecans ist eine andere, seltene Art der Alopezie. Bei ihr handelt es sich um eine chronische Eiterung der Kopfhaut mit unbekannter Ursache. Sie zeigt sich in Form tiefer, entzündlicher Knötchen am Hinterkopf oder Nacken.

Häufig kommt sie bei afroamerikanischen Männern zwischen 18 und 40 Jahren vor. Sie kann auch Männer weißer Hautfarbe betreffen. Obwohl sie schwer zu behandeln ist, spricht sie langsam auf Isotretinoin, Antibiotika und Glukokortikoide an. Mit Hilfe der Chirurgie lassen sich die Narben entfernen.

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