Haarausfall durch Krebsbehandlungen

Haarverlust ist eine häufige Nebenwirkung bei Chemotherapien – erfahren Sie welche Lösungen sich anbieten.

MRT-Bilder eines Krebs-Tumor im Gehirn

Der Haarverlust ist sicherlich einer der weniger wichtigen Gesichtspunkte einer Krebserkrankung. Und auch, wenn er “nur” vorübergehend ist, so kann er dennoch psychische Folgen haben, denen manchmal nicht die notwendige Aufmerksamkeit gewidmet wird.

Für Haarausfall aufgrund von Krebsbehandlungen haben wir in den Svenson Haarstudios Lösungen, die Patienten helfen, sich wegen ihres veränderten Aussehens keine größeren Sorgen machen zu müssen.

Hervorgerufen wird diese Art von Haarausfall durch verschiedene Arzneimittel, die während Krebsbehandlungen verabreicht werden. Die Chemotherapie und die Strahlentherapie funktionieren jede auf eine andere Weise. Beide jedoch haben Auswirkungen auf die Haarfollikel.

Die Chemotherapie wirkt auf den Zellzyklus der Krebszellen ein. Sie greift Zellen mit hoher Teilungsrate an, mit dem Ziel, die Ausbreitung von Krebszellen zu verhindern. Als Nebenwirkung der Chemotherapie kann es zu Verletzungen anderer Körperzellen mit einer ebenfalls hohen Teilungsrate kommen. Dazu gehören auch die Haarfollikel. In ihnen werden fortlaufend neue Zellen für das Haarwachstum gebildet. Kommt die Zellteilung der Haarfollikel zum Stillstand, fallen die Haare aus.

Die Bestrahlung wirkt ähnlich: Bei der lokalen Strahlentherapie wird das tiefliegende Krebsgewebe bestrahlt. Auf dem Weg durch die verschiedenen Hautschichten kann es zu Verletzungen in anderen Zellen kommen. Davon sind auch die Haarfollikel betroffen. Kopfhaut-Bestrahlungen können zu Entzündungen und tiefen Verletzungen der Follikel führen. Manchmal sind diese sogar irreversibel.

Steht bei Ihnen eine Krebsbehandlung an? Machen Sie sich Gedanken um Ihr Haar? Dann möchten wir Ihnen noch Folgendes erklären:

Normalerweise erfolgt der Haarausfall nach den ersten beiden Sitzungen der Chemotherapie, also in der zweiten oder dritten Behandlungswoche. Möchten Sie sich – für Ihr eigenes Wohlbefinden – weiterhin mit Haaren zeigen und außerdem vermeiden, dass Außenstehende Ihnen die Krankheit ansehen? Dann sollten Sie frühzeitig eine für Sie passende, vorübergehende Lösung finden.

Nach Ende der Behandlung wächst das Haar in der Regel wieder nach. Das neue Haar kann sich jedoch von Ihrem früheren Haar in der Farbe und eventuell auch in der Struktur unterscheiden.

Individuell angepasste Perücken aus Echthaar (nach Maß) oder Kunsthaar sind eine ideale Lösung bei Haarausfall aufgrund einer Chemotherapie. In den Svenson Haarstudios helfen Ihnen unsere erfahrenen Haarexperten, Ihr gewohntes Aussehen beizubehalten. Auf Wunsch ändern Sie gemeinsam mit Ihnen Ihren Look. Ganz, wie Sie sich entscheiden – wir sind gerne für Sie da.

Die Anpassung und Anprobe von Perücken ist bei uns kostenfrei. Eine Kassenabrechnung ist möglich, prozentual abhängig von der jeweiligen Krankenkasse.

In Dortmund (HPK), München, Leipzig und Köln haben wir Showrooms für Perücken. Aber auch in allen weiteren Svenson Haarstudios beschaffen wir kurzfristig die passende Perücke für Sie.

pelucas

Was kann ich tun, wenn ich durch eine Krebsbehandlung mein Haar verliere?

  • Eine Perücke (aus Echthaar oder Kunsthaar) ist während der Behandlung die am meisten nachgefragte ästhetische Lösung, vor allem für Frauen.
  • Eine Haartransplantation nach der Behandlung kann bei Patienten durchgeführt werden, die ihr Haar durch eine Strahlentherapie verloren haben. Sie ist abhängig vom Grad der Verletzungen in der Haut. Dieser chirurgische Eingriff kann immer dann durchgeführt werden, wenn eine Hautintegrität besteht und die natürliche Elastizität und Hautdurchblutung erhalten geblieben ist. Ob eine Haartransplantation für Sie in Frage kommt, kann Ihr Onkologe beurteilen.

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